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Besonderes in der Dominikanischen Republik

Was macht die Dominikanische Republik besonders?

Wer bei der Dominikanischen Republik, oder umgangssprachlich schlicht DomRep, immer noch an Massentourismus und lieblos hochgezogene, unattraktive Betonburgen denkt, der liegt falsch. Die Bausünden aus den Anfangsjahren des Tourismus in der Dominikanischen Republik in den 70er Jahre sind längst beseitigt, und an ihrer Stelle entstanden harmonisch in die Landschaft eingepasste Hotels in karibischem oder mediterranem Stil.
Ein gutes Beispiel ist die Costa de Coco im Osten, wo Kokosplantagen den schönsten Strand des Landes säumen. Die Hotels dort sind unter Palmen versteckt, so gut, dass sie oftmals nur aus der Luft zu erkennen sind. Zum Erfolg des Landes als Urlaubsdestination tragen aber auch - neben lauer Luft, Sonne und Meer - großartige Naturattraktionen, einzigartige historische Kulturschätze und nicht zuletzt die Menschen dieses Landes bei, die Fremde heute noch genauso herzlich begrüßen wie seinerzeit Christoph Kolumbus.

Dominikanische Republik Besonderes

Vogel auf einer im Wasser treibenden Tonne in der Karibik

Bewohner der Karibik

Die ganze Karibik im Blick

Fast 60 Prozent aller Hotels im Land sind All-inklusive-Resorts, was durchaus nicht negativ zu verstehen ist. Hier bemüht man sich noch um seine Gäste und die sonst in diesen Resorts übliche Clubatmosphäre wird man hier meistenorts vermissen.
Gern wird dort den Urlaubern weisgemacht, es sei sicherer, Ausflüge mit der Hotelagentur zu unternehmen. Wer es trotzdem wagt, mit dem Mietwagen oder einem der schnellen, klimatisierten Überlandbusse auf eigene Faust das Land zu erkunden, und dabei die normalen Sicherheitsregeln beherzigt, wird dem Auswärtigen Amt bald Recht geben: Die Dominikanische Republik gehört zu den sichersten Reiseländern in Lateinamerika. Die Dominikaner sind ungewöhnlich freundlich und hilfsbereit. Nichts ist hier einfacher, als auf Entdeckungsfahrt zu gehen und sich unter die Leute zu mischen.

Schnell werden Sie feststellen, dass die Dominikanische Republik außerhalb der Touristengebiete noch unverfälscht und natürlich geblieben ist. Man kann in das bunte und lebhafte Treiben in den dominikanischen Städte eintauchen oder in ursprüngliche, ländliche Regionen, wo es nur kleine Hotels und Restaurants für die Einheimischen gibt. Doch das ist nicht alles. Alte indianische Dorfplätze und Zeichen auf Steinen oder in Höhlen und Ruinen von Städten, die noch Kolumbus persönlich gründete, laden ein zu spannenden Zeitreisen in die Anfänge der Kolonialzeit ein.

Wie Sie spätestens beim Besuch der Altstadt von Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik merken werden, spielte die Dominikanische Republik in der Entdeckungs- und Eroberungsgeschichte Amerikas eine Schlüsselrolle. Wenigstens einmal sollten Sie in dieser Altstadt die im spanischen Kolonlialstil erbauten, ersten Wohnhäuser für den spanischen Adel anschauen. Beim schlendern über das Kopfsteinpflaster der Calle Las Damas und bei einer Besichtigung des Alcázar de Colón, in den der Sohn von Kolumbus als erster Vizekönig Neuspaniens einzog, werden Sie sich in eine Andere Zeit zurückversetzt fühlen. Schließen Sie den Rundgang dann ab: indem Sie einen typisch dominikanischen „cafecito“ im Café gegenüber der ersten Kathedrale des Kontinents geniessen.

Ein guter Urlaubsstandort für alle, die sich für diese Altstadt interessieren und sich gern von dominikanischem Alltagsleben umspült sehen, ist die dicht besiedelte Südküste.
An der Costa de Coco um Bávaro und Punta Cana hingegen, wird sich wohl fühlen, wer den Allroundservice erstklassiger All-inklusive-Hotels liebt und sich dazu Bilderbuchkaribik mit hellen, palmengesäumten Stränden und türkis leuchtendem Wasser wünscht.

Fast genauso schön und dabei viel abgeschiedener sind die Strände auf der Halbinsel Samaná.
Zum Beispiel die Playa Cozón bei dem bei Aussteigern sehr beliebten Ort Las Terrenas und in dem fernab von allem Trubel gelegene Las Galeras.
Und wenn Sie Urlaubsatmosphäre in allen Schattierungen mit ein wenig Stadtkultur und blühendem Hinterland vorziehen, treffen Sie mit einem der Ferienorte im Norden die richtige Wahl. Es liegt ganz bei Ihnen. Jede dieser drei großen Ferienregionen besitzt ihr eigenes ihr eigenes Flair und jede bietet „echte“ Karibik mit bunten Holzhäusern, blühenden Gärten, turbulenten kleinen und großen Städten, letzten einsamen Palmenstränden oder stillen Wanderwegen durch die Nationalparks der Gebirge.

Der Großteil der Bevölkerung lebt nach westlichen Maßstäben zwar in Armut, aber bettelnden Menschen werden Sie kaum begegnen. Eher Männern, die Ihre Kampfhähne stolz zu einer der dörflichen Hahnenkampfarenen trägt oder Frauen, die in Schaukelstühlen vor ihren Häusern sitzen. Vielleicht ist auch gerade Markttag im Dorf und die Straße für den Autoverkehr versperrt, weil Felle, Früchte und Kleinvieh den Boden bedecken und sich die Käufer auf den letzten freien Quadratmetern drängen. Vielleicht bieten Kinder Ihnen auch Souvenirs zum Kauf an - doch das ist eher die Ausnahme. Mit Geduld, Freundlichkeit und Bestimmtheit kommt man hier leicht weiter.

Dank einem gut ausgebauten Straßennetz empfiehlt es sich geradezu auch längere Entdeckungsfahrten mit dem Mietwagen zu unternehmen. Man sollte sich selbst aber eine Eingewöhnungszeit an die freundlich-offensive Fahrweise der Dominikaner einräumen.
Meiden Sie jedoch Nebenstraßen. Sie sind oft mit Schlaglöchern übersät und nur unzureichend beschildert.
Und auch das gibt es: unvollendete Brücken, die ohne eine Spur anschließender Straßen in der Landschaft stehen. Sie sind Zeugnisse halbherziger Wahlversprechen. Denn auch das ist typisch für die Dominikanische Republik: die große Geste, für die kein Aufwand gescheut wird, wenn es um den Stimmenfang vor Wahlen geht. Aber ist der Kampf um die Gunst der Wähler erst vorbei, erlahmt auch schnell das Engagement, und das Begonnene bleibt vielfach unvollendet.

Bei Fahrten durch die Dominikanische Republik, werden Sie ganz unterschiedliche Landschaften entdecken. In der Zentralkordillere erwarten Sie Erdbeerfelder im Schatten des höchsten Gipfels der Karibik, Wasserfälle und duftender Wald. An der Nordostküste dagegen stoßen Sie auf Bilder wie in Asien mit ausgedehnten Reisfeldern hinter den lichten Palmenhainen.

Im Südosten ragen gleichmäßig geformte Kegelberge aus einem grünen Meer von Zuckerrohrfeldern, und nahe La Romana fließt der Río Chavón malerisch in weiten Mäandern tief unter einem Felsplateau. Im Südwesten umgibt eine in dieser so üppig und reich bewachsenen Gegend fehl am Platz wirkende Dürre den unter dem Meeresspiegel gelegenen Lago Enriquillo.

Cibaotal auf der Dominikanischen Republik

Von den Ferienorten im Norden locken Abstecher ins Cibaotal, den Garten Eden des Landes, wo die Erde so fruchtbar ist, dass selbst Zaunpfähle über kurz oder lang Wurzeln und neue Triebe schlagen. Flach präsentiert sich dagegen die östliche Mitte mit weiten, fast bis zum Horizont reichenden Reisfeldern und Viehweiden. Zu den schönsten Strecken gehören die Überfahrten über die Halbinsel Samaná. Zum Teil geht es hier so steil hinauf, dass man fast die ganze Samanábucht überblicken kann, die Kinderstube der Buckelwale.

Entdecken Sie Ihre ganz eigene Dominikanische Republik! Ob Natur, Sport, Trubel oder Ruhe - für jeden Geschmack gibt es in diesem Land Angebote, die das Vorurteil des Billigziels entkräften. Trekkingpfade führen auf den Pico Duarte, auf Raftingfreunde warten Wildwasser und auf Golfer eine Vielzahl hervorragender Plätze. Man hat in der Dominikanischen Republik begriffen, dass Naturerlebnis zurzeit ebenso gefragt ist wie exklusiver Golfurlaub, und entsprechend investierten sie in die Pflege der Nationalparks und bauten neue Golfplätze. Wo eine Nachfrage ist, da reagiert man in der Dominikanischen Republik eben häufig schneller und flexibler als anderswo. Auch das ist eines der Erfolgsgeheimnisse dieses Landes.